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Schweißdrüsenabsaugung

Beschreibung

Vor allem junge Frauen leiden oft sehr unter einem verstärktes Schwitzen in den Achselhöhlen. Mitunter müssen sie mehrfach am Tag wegen der sichtbaren Schweißflecke die Bluse wechseln und können nur bestimmte Kleidungsstücke deswegen tragen.

Tritt dieses übermäßige Schwitzen nicht nur in Stresssituationen auf kann eine krankhaft gesteigerte Schweißsekretion, eine so genannte Hyperhidrose vorliegen. Zunächst muss in diesen Fällen eine innere Erkrankung (z.B. Schilddrüsenüberfunktion etc.) ausgeschlossen werden. Helfen spezielle Deos und Medikamente nicht kann durch die Injektion von Botulinumtoxin (z.B. Botox®) für viele Monate bis 1 Jahr das unliebsame Schwitzen zuverlässig beseitigt werden.

Möchte man ein anhaltendes Resultat haben kann durch eine Absaugung der Schweißdrüsen die axilläre Hyperhidrose angegangen werden.

Verfahren

Bei der Operation werden mit einer Spezialkanüle die direkt unter der Achselhaut gelegenen Schweißdrüsen über einen kleinen Einstich in einer Hautfalte entfernt. Eine örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf ist in der Regel vollkommen ausreichend. Ein stationärer Klinikaufenthalt ist nicht erforderlich.

Nachbehandlung

Nach dem Eingriff ist die Achselhaut gleich trocken. Eine Gefühlsminderung der behandelten Hautstellen kann vorübergehend bestehen. Kleinere Blutergüsse verschwinden nach wenigen Tagen, Komplikationen wie Hautnekrosen sind bei richtiger Technik äußerst selten. In sehr ausgeprägten Fällen (< 5%) kann es auch mal vorkommen, dass die Absaugung nach ein paar Monaten wiederholt werden muss.

Übersicht

Vor dem Eingriff
keine

Klinikaufenthalt
ambulant

Dauer des Eingriffs
40 - 50 Minuten

Anästhesie
lokale Betäubung im Dämmerschlaf

Nach dem Eingriff
kleiner Kompressionsverband für 2 Tage

Arbeits-/ gesellschaftsfähig
sofort bis wenige Tage