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Facelift, Halsstraffung

Beschreibung

Um das 40. Lebensjahr treten die ersten Falten mehr oder weniger deutlich im Gesichts- Hals-Bereich auf. In jüngster Zeit hat sich die Philosophie der Facelift-Operation verändert. Es wird mit dem Lifting nicht mehr gewartet, bis eine starke Faltenbildung vorliegt, die dann umfassend korrigiert werden muss. Vielmehr werden dem Befund entsprechend abgestufte Operationsverfahren eingesetzt. Sie bieten den Vorteil, dass sie zu keiner Veränderung der Gesamterscheinung führen sondern wieder zu einem frischeren und jüngeren Aussehen verhelfen.

Verfahren

Die Schnitte werden überwiegend in den Haargrenzbereich gelegt, wo sie später nicht mehr zu erkennen sind. Die Straffung des Gesichts erfolgt über die tiefen Strukturen (SMAS Lifting) welche dabei angehoben und mit inneren Nähten fixiert werden. Dies hat den Vorteil, dass die natürlichen Verbindungen der Haut mit der Gesichtsmuskulatur erhalten bleiben und so kein „maskenhafter Ausdruck” entsteht, wie das früher oft zu beobachten war.

Um Nachblutungen zu vermeiden, dürfen für mindestens zwei Wochen vor der Operation keine die Blutgerinnung hemmenden Medikamente wie Aspirin  eingenommen werden. Wundheilungsstörungen treten bei Rauchern häufiger auf als bei Nichtrauchern. Als seltene Komplikation müssen Verletzungen der Gesichtsnerven angesprochen werden, welche bei den eigenen Patienten aber noch nie beobachtet wurden. Bilden sich in sehr seltenen Fällen doch mal sichtbare Narben, so können diese mit Narbensalben, Unterspritzungen oder mit dem Laser geglättet werden.

Nachbehandlung

Nach der Operation werden abschwellende Medikamente verabreicht und Kühlkompressen aufgelegt. Stärkere Schmerzen treten nicht auf. Die Drainagen entfernt man am Tag nach der Operation. Duschen und Haare waschen ist nach drei Tagen möglich. Die Fäden werden nach 10 Tagen entfernt. Zwei bis drei Wochen nach der Operation besteht in der Regel keine wesentliche Beeinträchtigung mehr.

Übersicht

Vor dem Eingriff
keine Blut verdünnenden Medikamente (z.B. Aspirin, ASS, etc.) 2 Wochen zuvor, Nikotinkonsum minimieren

Klinikaufenthalt
stationär, 2 – 3 Tage

Dauer des Eingriffs
3 – 4 Stunden

Anästhesie
Vollnarkose, auch mit örtlicher Betäubung im Dämmerschlaf möglich

Nach dem Eingriff
kühlende Kompressen, körperliche Schonung, Duschen und Haare waschen ab 3. Tag

Arbeits-/ gesellschaftsfähig
nach 2 – 3 Wochen